Informations- und Diskussionsabend mit Sibel Schick

Donnerstag, 6. Juli, 18:30 Uhr

Im Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

Eintritt frei

Verhaftungen von Oppositionellen und Menschenrechtsaktivist*innen, Massen-entlassungen aus dem Staatsdienst, Verfolgung kritischer Medien, die Zunahme patriarchaler Gewalt gegen Frauen, eine »heilige« Jagd auf politische Gegner: Solche Nachrichten aus der Türkei sind mittlerweile allgegenwärtig. Weniger präsent ist der Krieg des NATO-Mitglieds gegen die eigene Bevölkerung: In den kurdischen Gebieten gleichen manche Bilder solchen aus Aleppo. Amnesty International berichtet von über 500.000 vertriebenen und deportierten Kurden.

An diesem Abend wollen wir der Frage nachgehen, wie sich die Türkei gegenwärtig zwischen Repression und Widerstand darstellt, wobei die Situation der Minderheiten und die Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. Und wir wollen darüber sprechen, welche Rolle deutsche Politik spielt – und spielen müsste.

Sibel Schick wurde in Antalya geboren und ist dort aufgewachsen, seit 2009 lebt sie in Deutschland. Als freie Autorin arbeitet sie bei taz, die tageszeitung in Berlin, wo sie Themen behandelt wie Frauenrechte, Minderheitenrechte und Pressefreiheit. Zudem studiert sie im Studiengang „Online-Redakteur“ an der TH Köln.

Veranstalter: Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Menschenrechtsbildung e. V., Amnesty International Ulm/Neu-Ulm und dem Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm e. V.

Quelle: Amnesty International
Protest fuer Pressefreiheit vor der türkischen Botschaft am 03052017 in Berlin.
( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Türkei zwischen Repression und Widerstand